Rehaprozesse
Die Rehaprozesse bezeichnen die eigentlichen Kernprozesse der Rehabilitation. Dies sind alle auf den Patienten bezogenen administrativen und medizinisch-therapeutischen Handlungen und Abläufe.
Alle wesentlichen rehabilitationsbezogenen Kern- und Stüztprozesse werden in der EPA (KOS – Kliniksoftware) dokumentiert.
Durch die EPA ist gewährleistet, dass jede therapeutische Leistung verschriftlicht wird und transparent nachvollziehbar ist. Alle wesentlichen Informationen aus Einzelkontakten werden in der sog. „Verlaufsdokumentation“ niedergelegt die von allen vernetzten Abteilungen eingesehen werden kann und somit für den Rehaprozess und alle Fachabteilungen genutzt werden kann.
Um Vorgaben der Kostenträger regelgerecht umzusetzen werden alle Verordnungen mit den geforderten Standards (RTS – Rehatherapiestandards der DRV) verglichen bzw. über sogenannte Verordnungsmakros verordnet. Die korrekte Verordnung wird täglich über die Terminierung und den Verantwortlichen für die Qualitätssicherung der Therapiestandard überwacht und bei Bedarf korrigiert. Durch eine „Ampelüberwachung“ innerhalb von KOS werden unmittelbar zu geringe Verordnungen angezeigt und können in Echtzeit durch die Kommunikation zwischen Controller, Ärzten und Terminierung optimiert werden.
Zusätzlich werden mehrmals im Jahresverlauf bei Veränderung der Therapiemakros oder Veränderung von therapeutischen Leistungen (KTL) die Leistungsnummern mit der korrekten Verschlüsselung der KTL (Klassifizierung therapeutischern Leistungen von 2015) verglichen bzw. diese bei Bedarf angepasst.